1. Oktober 2012

Klimawandel lässt Fische kleiner werden

Der Mensch macht es den Fischen in den Weltmeeren auf unterschiedlichste Weise schwer.

Neben Überfischung und Umweltverschmutzung wird sich auch der Klimawandel deutlich auf die Tiere auswirken. Wie kanadische Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" berichten, führen steigende Wassertemperaturen zu Wachstumsproblemen. In ihrer Studie gehen die Wissenschaftler von einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 3,4 Grad aus, verglichen mit dem Jahr 2000. Steigt die Temperatur in der Atmosphäre, werden auch die Meere wärmer. Wärmeres Wasser hat einen geringeren Sauerstoffgehalt als kaltes. Und das führt bei den Fischen zum Problem: Ist zu wenig Sauerstoff vorhanden, wachsen die Tiere schlechter. Den Berechnungen der Forscher zufolge wird das Körpergewicht der Fische im Indischen Ozean bis 2050 um knapp ein Viertel abnehmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)