1. Oktober 2012

Kirschkonsum senkt möglicherweise Gicht-Risiko

An apple a day keeps the doctor away.

Und ein paar Portionen Kirschen am Tag möglicherweise einen Gichtanfall. Ein Forscherteam der Universität von Boston berichtet, dass bei Patienten, die jeden Tag ein bis drei Mal zehn Kirschen aßen, das Risiko für einen Anfall um rund ein Drittel sank. Nahmen die Patienten dazu noch ein gängiges Gichtmedikament, so ging das Risiko laut Forschern sogar um 75 Prozent zurück.

Aus anderen Studien ist bekannt, dass Kirschen Stoffe enthalten, die die Harnsäureproduktion senken und Entzündungen dämpfen. Die Forscher vermuten, dass diese Stoffe auch eine Rolle bei den Gichtpatienten gespielt haben könnten.

Bei Gicht ist der Harnsäurespiegel stark erhöht. Das führt zu Ablagerungen in den Gelenken und löst eine Entzündung aus.

Die Studie ist im Fachmagazin "Arthritis & Rheumatism" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)