1. Oktober 2012
Gedruckte Zeitungen haben es in den USA immer schwerer.
Das geht aus einer neuen Studie des Pew Research Centers hervor. Demnach ist seit der letzten Untersuchung vor zwei Jahren der Anteil der Zeitungsleser weiter zurückgegangen - von 34 auf 29 Prozent. Gleichzeitig gaben mehr US-Bürger an, sich im Internet über die Nachrichtenlage zu informieren. Zu dieser Entwicklung hat den Forschern zufolge vor allem die Verbreitung von Smartphones und Tablets beigetragen. Dazu kommt noch, dass der Anteil derjenigen, die Schlagzeilen in Sozialen Netzwerken lesen, seit 2010 von 9 auf 19 Prozent gewachsen ist.
Auch klassische elektronische Medien wie Radio und Fernsehen haben in den USA leicht verloren. Besonders schlecht sieht es bei den unter 30-Jährigen aus: Nur etwa jeder dritte in der Altersgruppe nannte das Fernsehen als Nachrichtenquelle - 15 Prozentpunkte weniger als noch vor vier Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)