2. Oktober 2012
Wenn es so weitergeht, dann verlieren zehntausende Meerestiere und Pflanzen ihren Lebensraum.
Das bilanzieren australische Forscher nach einer Bestandsaufnahme des größten Riffs der Erde, des Great Barrier Reef. Die Forscher berichten im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences", dass die Korallendichte in den vergangenen 27 Jahren um die Hälfte geschrumpft sei.
Schuld sind nach Ansicht der Forscher vor allem drei Faktoren: Tropenstürme, korallenfressende Seesterne und die Korallenbleiche. Auslöser sei der Klimawandel: Das immer wärmer und saurer werdende Wasser mache es den Korallen schwer, sie erholten sich immer langsamer von den Schäden.
Das Great Barrier Reef erstreckt sich über 345.000 Quadratkilometer vor der australischen Küste. Seit 1981 gehört es zum Weltnaturerbe der UNESCO.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)