2. Oktober 2012

US-Bauern brauchen immer mehr und immer schärfere Pestizide

Bauern in den USA bekommen immer mehr die Kehrseite der Gentechnik zu spüren.

Wie aus der Studie eines Wissenschaftlers der Washington State University hervorgeht, haben genetisch veränderte Erntetechnologien zu einem enormen Anstieg von so genanntem Superunkraut und schwer zu bekämpfenden Insekten geführt. Problematisch sei auch, dass in den letzten Jahren mehr als zwei Dutzend Unkrautarten resistent gegen die gängigen Schädlingsbekämpfungsmittel geworden seien. Dadurch hätten die Bauern immer mehr und immer schärfere Pestizide einsetzen müssen.

[In der Fachzeitschrift "Environmental Sciences Europe"| http://www.enveurope.com/content/24/1/24/abstract] schreibt der Professor, der Einsatz von Pestiziden habe zwischen 1996 und 2011 insgesamt um mehr als 400 Millionen Pfund zugenommen. 1996 waren in den USA erstmals gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut worden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)