2. Oktober 2012
Könnte der Energiespeicher der Zukunft einfach Luft sein?
Dafür haben sich führende Mitglieder der britischen Ingenieursgesellschaft "IMechE" ausgesprochen. Auf ihrer Tagung geht es heute um die große Frage, wie überschüssiger Strom aus eneuerbaren Energien, also aus Solarzellen und Windrädern, gespeichert werden kann. Darüber berichtet die "BBC". Der Vorschlag der britischen Ingenieure: Den Strom könne man in Form von kalter Luft speichern. Die wird so weit heruntergekühlt, bis sie flüssig ist. Wenn die Energie gebraucht wird, lässt man die Luft wieder warm und damit gasförmig werden. Damit treibt man schließlich eine Turbine an. Unterstützt wird der Prozess von bisher ungenutzter Abwärme von Kraftwerken.
Den Entwicklern zufolge könnte man so einen Wirkungsgrad bis 70 Prozent erzielen. Das ist weniger als beim Speichern in Batterien, aber ihnen zufolge dennoch eine gute Alternative.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)