2. Oktober 2012
In der chemischen Industrie werden viele wichtige Produkte noch immer aus Erdöl hergestellt.
Das soll sich ändern: An die Stelle von Erdöl sollen nachwachsende Rohstoffe treten, wie zum Beispiel Holz oder Stroh. Im Labor klappt das schon ganz gut. Dazu, dass solche Verfahren auch in der Industrie funktionieren, soll ein neues Zentrum im Industriepark Leuna in Sachsen-Anhalt beitragen.
Dort ist heute das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse eröffnet worden. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit nahm Bundeskanzlerin Angela Merkel die ersten Anlagen symbolisch in Betrieb. Der Bau hat gut 50 Millionen Euro gekostet.
Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Reimund Neugebauer hofft, dass die Unternehmen in Zukunft weniger abhängig von fossilen Rohstoffen sein werden. So könne auch der Ausstoß von CO2 reduziert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)