2. Oktober 2012
Mehr als zwei Milliarden Euro war US-Präsident Barack Obama die Förderung der Elektroauto-Industrie wert.
Das Programm hat aber offenbar wenig gefruchtet. Das berichtet die Fachzeitschricht "Technology Review" unter Berufung auf eine Studie einer Beratungsfirma. Vor drei Jahren hatte Obama staatliche Hilfen in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar angekündigt. Dennoch seien die Batterienfabriken zur Zeit nicht annähernd ausgelastet. Bei den Varianten für tragbare Elektrogeräte hätten asiatische Hersteller einfach einen zu großen Vorsprung. Was die Elektrofahrzeuge angehe, sei die Nachfrage zu gering. Dazu komme, dass die Hybrid-Autos, die gekauft würden, zum überwiegenden Teil mit Nickel-Metallhydrid-Akkus liefen. Die staatlich unterstützten Batteriefabriken seien aber dafür ausgelegt, die neue Generation der Lithium-Ionen-Batterien zu produzieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)