4. Oktober 2012
Passend zum heutigen Tagesthema "Armut" fragen wir in unserer Rubrik "Wortschatz" nach der Herkunft des Wortes "arm":
Das Adjektiv war schon im Althochdeutschen bekannt. Damals wurde es allerdings im Sinne von "vereinsamt, bemitleidenswert" oder "unglücklich" verwendet. "Arme Seele" oder "armer Sünder" sind zum Beispiel zwei Formulierungen aus dem christlichen Sprachgebrauch, die dies belegen.
Später bekam das Wort "arm" im westgermanischen Sprachraum die Bedeutung "besitzlos" und wurde so zum Gegenwort von "reich".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)