4. Oktober 2012
Das Lästern über TV-Sendungen oder Moderatoren beim gemeinsamen Familien-Abend auf der Couch scheint der Vergangenheit anzugehören.
Heute wird zunehmend im Internet über das Fernsehprogramm diskutiert - vor allem in sozialen Medien. So interpretiert der Soziologe Benedikt Köhler aus Mannheim die Ergebnisse einer aktuellen Emnid-Umfrage und nennt diesen Trend Social-TV. Danach nutzt etwa ein Drittel der Zuschauer in Deutschland Fernsehen und Internet zumindest gelegentlich parallel. Befragt wurden für die Studie rund 890 Nutzer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Als zweiter Bildschirm diente den Befragten das Notebook, das Smartphone oder ein Tablet-Computer.
Dem Wissenschaftler zufolge konzentriert sich die virtuelle Diskussion um das Fernsehprogramm derzeit noch auf den Kurznachrichtendienst Twitter. Der Trend sei jedoch, dafür eigene Portale wie couchfunk oder zapitano zu nutzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)