5. Oktober 2012
Erst Scannen, dann fragen - so hat es Google mit vielen Büchern für seine digitale Bibliothek gemacht.
In den USA hat der Internetkonzern jetzt einen jahrelangen Rechtsstreit mit einer Verleger-Vereinigung beigelegt. Google und die Association of American Publishers einigten sich auf Bedingungen für Bücher, die urheberrechtlich geschützt sind.
Die Verleger bekommen demnach unter anderem das Recht, ihre Werke aus der digitalen Bibliothek zu entfernen. Außerdem könnten sie Bücher zum Verkauf über Google freigeben.
Google scannt seit rund acht Jahren Bücher und Zeitschriften aus US-amerikanischen Bibliotheken. So soll in den Büchern am Ende unter anderem mit Google Text gesucht werden können. Der Streit über das Projekt ist aber noch nicht ganz vorbei. Es läuft weiterhin eine Klage von US-Buchautoren gegen Google.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)