5. Oktober 2012
Noch bezieht China rund 70 Prozent seiner Energie über Kohlekraftwerke.
Das könnte sich in Zukunft radikal ändern. Laut einer neuen Untersuchung des Ressourcenministeriums verfügt China über viel mehr geothermische Energieressourcen als bislang angenommen. Die in mehreren Kilometern Tiefe liegenden Vorkommen an heißem Wasser entsprächen dem Energiegehalt von 860 Billionen Tonnen Kohle. Gehe man vom derzeitigen Energieverbrauch aus könne man das Land damit 260.000 Jahre lang mit Strom versorgen. Das Ministerium erklärt, China verfüge über besonders viele Vorkommen in geringer Tiefe, die leicht anzuzapfen seien. Bei der geothermischen Energiegewinnung werden unterirdische heiße Quellen angebohrt und der austretende Dampf mit Hilfe von Dampfturbinen zur Energiegewinnung genutzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)