5. Oktober 2012

Physiker machen Lichtquanten fit fürs Internet

Mit Hilfe dieser Technologie soll das Surfen im Internet sicherer werden.

Gemeint ist die Quantenkommunikation. Dabei dienen Lichtteilchen oder auch Photonen als Informationsträger. Physikern von der Saar-Universität und aus Stuttgart ist es gelungen die Wellenlänge dieser Photonen zu verändern. Bislang bewegten diese sich im sichtbaren Spektralbereich zwischen 600 und 1.000 Nanometern. Damit waren die Lichtteilchen allerdings für den Transport über Glasfaserkabel ungeeignet. In einer Fachzeitschrift schreiben die Forscher, sie hätten nun einzelne rote Photonen mit Hilfe eines speziellen Kristalls umgewandelt. Entstanden seien Lichtteilchen mit so genannte Telekom-Wellenlängen, die zwischen 1.300 und 1.550 Nanometer liegen. Damit sei man der Vision eines Quanten-Internets einen Schritt näher gekommen. Ein Vorteil: Es wäre abhörsicher.

Physical Review Letters

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)