5. Oktober 2012

Antarktische Garnelen: Auch Abkühlung führt zum Verlust von Artenvielfalt

Die letzte Eiszeit vor 20.000 Jahren hat Garnelen besonders zugesetzt.

Ein internationales Team von Biologen ist davon überzeugt, dass diese Periode einen starken Einfluss auf die Artenvielfalt in der Antarktis hatte. Bei ihrer Untersuchung haben sie auf ein Artverbreitungsmodell zurückgegriffen. Damit konnte sie sowohl die aktuelle Verbreitung von verschiedenen Garnelenarten rekonstruieren als auch Rückschlüsse auf ihren Lebensraum während der letzten Eiszeit ziehen. Das Ergebnis: für zwei von drei Shrimpsarten hatte diese Periode drastische Auswirkungen, weil ihr Lebensraum stark reduziert wurde. Seitdem lebten die Tiere in kleinen, isolierten Populationen mit wenig genetischer Varibilität.

Die Forscher hoffen mit ihren Erkenntnissen auch Rückschlüsse auf den Einfluss des Klimawandels auf die Antarktis ziehen zu können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)