5. Oktober 2012
Die rechtsextreme Szene in Nordrhein-Westfalen ist radikaler geworden.
Zu dieser Einschätzung kommt der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Fabian Virchow im Gespräch mit dem WDR. Die inzwischen verbotenen Zusammenschlüsse "Kameradschaft Aachener Land" und "Nationaler Widerstand Dortmund" hätten deutschlandweit einen Bezugspunkt für die Neonazi-Szene dargestellt. Virchow betonte, durch die Zusammenarbeit mit den sogenannten Kameradschaften sei die NPD neonazistischer geworden. Gruppierungen wie "Pro Köln" und deren entsprechende Ableger auf Landes- und Bundesebene hätten zudem den organisierten Rechtspopulismus hervorgebracht. Virchow ist Leiter des Hochschulschwerpunkts FORENA, der sich seit 25 Jahren mit Rechtsextremismus beschäftigt.
Hier geht's zum Interview beim WDR.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)