6. Oktober 2012

"Mail & Guardian" über zu teure Medikamente in Afrika

Die südafrikanische Zeitung "Mail & Guardian" berichtet über die steigende Nachfrage für günstige Krebs- und HIV-Medikamente in Afrika.

Dem Artikel zufolge lassen sich immer mehr Kranke in Afrika behandeln. Das sei eine positive Folge der Aufklärungs- und Gesundheitskampagnen. Allerdings fehlt es in den afrikanischen Ländern an ausreichend günstigen Medikamenten, zum Beispiel, um HIV oder Krebs zu behandeln. Deshalb ist der Kontinent zu einem großen Teil auf teure Arznei-Importe angewiesen. Mail & Guardian kritisiert die Blockadehaltung der internationalen Pharmakonzerne, die sich gegen die sogenannte Generikaherstellung wehren. Generika sind günstig nachgemachte Medikamente, die erst dann hergestellt werden dürfen, wenn das Patent des Erstproduzenten ausgelaufen ist. Nur durch solche Generika kann nach Meinung des Mail & Guardian sichergestellt werden, dass auch ärmere Krebs - oder HIV-Patienten in Afrika ausreichend medizinisch versorgt werden.

Originalartikel "Mail & Guardian"

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)