8. Oktober 2012

Wirtschaftsflaute spart weniger CO2 ein als gedacht

Wenn die Weltwirtschaft wächst, wird mehr Kohlendioxid ausgestoßen.

Allerdings sinkt der Ausstoß nicht genauso stark, wenn die weltweite Wirtschaft wieder schrumpft. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die im Fachjournal "Nature Climate Change" veröffentlicht wurde. Die Forscher widersprechen darin bisherigen Annahmen.

Die Gründe für die Asymmetrie sehen sie in den Gütern, die bei einem Wirtschaftsaufschwung entstehen: In starken Zeiten entstünden Fabriken, Häuser und Straßen mit mehr Autos. Das führe zu mehr Emissionen. Diese Güter verschwänden aber mit einer Rezession nicht wieder. Die CO2-Produktion bleibe damit höher als vor dem Aufschwung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)