8. Oktober 2012
Kinder sehen die Welt negativer als ihre Eltern es vermuten.
Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, haben das Forscher der Universität in Davis in Kalifornien herausgefunden. Sie befragten Kinder im Alter von vier bis elf Jahren, ob sie sich allein fürchteten oder ob sie Sorgen hätten. Im Anschluss stellten sie den Müttern die gleichen Fragen. Die Einschätzungen von Kind und Mutter lagen dabei weit auseinander. Die Mütter vermuteten in der Regel weniger negative Befürchtungen, als ihre Kinder tatsächlich hatten. Auch im umgekehrten Fall, wenn es also um die positiven Gefühle der Kinder geht, neigen die Mütter zu übertriebenen Einschätzungen. Die Ergebnisse sind laut den Wissenschaftlern weitere Belege für die sogenannte "positive Verzerrung". Demnach neigen Eltern generell zur Überschätzung der eigenen Nachkommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)