8. Oktober 2012
Als wenn die gemeine Makrele machen könnte, was sie wollte.
Würde es nach der Europäischen Union gehen, dann würde sich die Makrele ausschließlich in europäischen Fischereigewässern aufhalten. Wie die taz berichtet, wandert sie statt dessen weiter nach Norden, weil dort trotz Klimawandel das Wasser kalt ist. Deswegen hält sie sich nun zunehmend in isländischem Hoheitsgebiet auf, 150.000 Tonnen haben isländische Fischer im vergangenen Jahr aus dem Meer geholt. Das hat nun zum Streit zwischen Island und der EU geführt hat. Denn den Makrelenbestand droht die Überfischung, es gibt also Fangquoten für die Fischsorte. 10 Prozent bietet die Union, 16 Prozent fordern die Isländer für sich. Nun droht Europa mit Handelssanktionen: Gebe Island nicht nach, dann dürften sie nicht nur keine Makrelen mehr in der EU verkaufen, sondern gar keinen Fisch mehr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)