8. Oktober 2012

Kolumbianischer Gewerkschafter fürchtet Schäden nach Unterzeichung des Freihandelsabkommens

Davon profitieren vor allem die großen Konzerne.

So kommentiert der kolumbianische Gewerkschafter Gustavo Triana Suárez das neue Freihandelsabkommen seines Landes mit der Europäischen Union. Wie er in einem Interview mit der Tageszeitung sagte, ist das Abkommen vor allem dafür da, den kolumbianischen Markt für europäische Produkte zu öffnen. Daran verdienten vor allem die Importeure und die gehörten der Großindustrie an. Diese Unternehmen zahlten niedrige Steuern, die Kolumbianer gingen also leer aus. Zudem missachteten sie die Rechte der Arbeitnehmer, das grenze an Sklaverei. So sei zum Beispiel die Gewalt gegen Gewerkschafter in seinem Land sehr groß. Allein innerhalb eines Jahres seien 32 seiner Kollegen ermordet worden. Das interessiere aber die EU nicht, so lange europäische Unternehmen gute Geschäfte machen würden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)