8. Oktober 2012
Mit dem Pseudonym "Marie Funder" verdiente sie sich zehntausende Euro dazu.
Dafür gab es für Doris Heinze, die ehemalige Fernsehfilmchefin des NDR, eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Das Landgericht Hamburg sah es als erwiesen an, dass sie dem NDR mehrere Drehbücher unter Pseudonym verkauft hatte. Unter ihrem richtigen Namen hätte sie als Angestellte nur die Hälfte des Honorars bekommen.
Ebenfalls angeklagt waren eine Produzentin des NDR und Heinzes Ehemann, der auch mehrere Drehbücher unter falschem Namen verfasst hatte. Beide wurden zu einer Geldstrafe verurteilt. 2009 war der Skandal als "Drehbuchaffäre" bekannt geworden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)