8. Oktober 2012

Einkaufen mit dem Auto verdirbt die Klimabilanz der gekauften Produkte deutlicher als gedacht

Mit dem Auto mal schnell Brötchen holen -

das belastet das Klima mehr als bisher gedacht. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Gießen, nachdem sie sich noch einmal mit dem sogenannten "Consumer Carbon Footprint" beschäftigt haben. Der gibt an, welchen Anteil der Endverbraucher an der Klimabilanz von Produkten hat.

Die Wissenschaftler werteten aktuelle statistische Daten aus und kamen auf 280 Gramm Kohlendioxid pro Kilogramm Einkauf. Ältere Berechnungen waren von rund der Hälfte ausgegangen. Für den CFF werden Daten aus Konsumenten-Befragungen ausgewertet.

83 Prozent aller Verbraucher in Deutschland benutzten demnach das Auto zum Einkaufen und legen dabei 2.600 Kilometer pro Jahr zurück.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)