9. Oktober 2012
In den USA fühlt sich mittlerweile jeder fünfte Bürger als religionslos.
Das ergab eine Studie des Pew-Forschungszentrums. Und sie zeigte auch: Die Protestanten stellen erstmals in der Geschichte der USA nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit. Demnach bezeichnen sich nur noch 48 Prozent der Erwachsenen als Protestanten. Der Anteil derer, die keiner Religion angehören, sei in den vergangenen fünf Jahren von 15 auf 20 Prozent gewachsen.
Das Forschungsinstitut spricht von einem Umbruch in Glaubensfragen. In großen Teilen der USA sei es im Gegensatz zu früher mittlerweile akzeptiert, sich nicht religiös zu betätigen. Von den Erwachsenen unter 30 Jahren stufte sich jeder Dritte als religionslos ein, bei den über 65-Jährigen waren es nur neun Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)