9. Oktober 2012
In unserer Rubrik "Glasklar" hören Sie jetzt passend zum Tagesthema, wie Regen entsteht.
Das Wasser auf der Erde, zum Beispiel aus Flüssen und Meeren, verdampft unter Sonneneinstrahlung und Windeinwirkung. Die feuchte Luft steigt dann in die höheren Schichten der Atmosphäre auf - teilweise in bis zu 11.000 Meter Höhe.
Sichtbare Wolken entstehen, wenn sich die fünf bis zehn Mikrometer großen Tröpfchen nach und nach verbinden. Sobald ein bestimmtes Gewicht erreicht ist, beginnen die Tröpfchen abzusinken - in Form von Nieselregen. Was wir als große Regentropfen erleben, sind wiederum Eiskristalle, die als Schneeflocken fallen und in den wärmeren unteren Luftschichten wieder auftauen.
Ein normaler Tropfen hat - wenn er am Boden auftrifft - einen Durchmesser von 0,6 bis drei Millimetern.
Was starker Regen ist, ist genau definiert: Regnet es zwischen vier und zehn Litern in einer Stunde pro Quadratmeter, dann hat es stark geregnet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)