9. Oktober 2012
Passend zum Tagesthema hier bei Dradio Wissen fragen wir uns heute: Warum sagt man eigentlich "Vom Regen in die Traufe kommen"?
Die Traufe ist das untere Ende des Daches. Bei Regen tropft von dort das Wasser gesammelt auf den Boden. Wer also unter einem vorstehenden Dach Schutz sucht, bekommt statt einzelner Regentropfen gleich einen ganzen Schwall Wasser ab. Er gerät also vom Regen in die Traufe, das heißt, der Versuch, eine Situation elegant zu lösen, endet im genauen Gegenteil.
Die Redensart ist im deutschen Sprachraum seit dem 17. Jahrhundert geläufig, stammt aber sehr wahrscheinlich aus dem Orient.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)