9. Oktober 2012

Afrikanische Staaten könnten laut Studie mehr Weizen selbst produzieren

Das Potential wird nicht mal annähernd ausgeschöpft.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie zur Weizenproduktion in Afrika. Demnach wird in vielen Ländern südlich der Sahara zur Zeit nur zwischen 10 und 25 Prozent von dem geerntet, was eigentlich möglich wäre. Mit Regenwasser und dem richtigen Einsatz von Düngemitteln könnte demnach auf deutlich größeren Flächen Weizen erfolgreich angebaut werden.

Erstellt haben die Studie Wissenschaftler der gemeinnützigen Forschungseinrichtung "International Maize and Wheat Improvement Center". Sie haben vor allem Computermodelle benutzt. Die Forscher meinen: Wahrscheinlich kann man mit den richtigen Investitionsprogrammen die Abhängigkeit mindestens acht afrikanischer Länder von Weizenimporten deutlich reduzieren. Gleichzeitig warnen sie: Vorher müsse man noch mögliche soziale und ökologische Folgen untersuchen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)