9. Oktober 2012
"Gefällt mir" ist in diesem Fall wohl relativ.
US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass soziale Medien wie Facebook bei der Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten helfen könnten.
Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "American Journal of Preventive Medicine" berichten, gewannen sie ihre Probanden über Werbeanzeigen und Einträge in Blogs. Die 1.500 Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen bekamen bei Facebook täglich Artikel von einer Aufklärungsseite zugeschickt, die anderen erhielten politische Nachrichten. Anschließend mussten sie Fragebögen zu ihren sexuellen Aktivitäten ausfüllen. Dabei zeigte sich: Diejenigen, die die Artikel zu sexuell übertragbaren Krankheiten bekommen hatten, verwendeten in der Zeit danach häufiger Kondome als die übrigen Probanden.
Die Autoren betonen, die Ergebnisse seien aufgrund der Befragungsmethode nicht hundertprozentig repräsentativ. Sie zeigten aber, dass sich weitere Forschung lohne.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)