9. Oktober 2012
Zu viele Arbeitslose, zu wenige Altenpfleger.
Diese beiden Probleme will Brandenburg jetzt gegeneinander ausspielen und somit lösen. In dem Land sollen knapp 250 Langzeitarbeitslose zu Altenpflegern ausgebildet werden. Danach könnten sie mindestens zwei Jahre lang sicher beschäftigt werden, teilte das Sozialministerium mit. Dafür stünden fast vier Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds bereit. Der Personalbedarf sei so groß, dass auch Quereinsteiger für die Branche gewonnen werden sollen, heißt es. Die Umschulung soll ein Jahr dauern und an anerkannten Altenpflegeschulen stattfinden.
Derzeit leben in Brandenburg 90.000 Pflegebedürftige. In den nächsten 20 Jahren werde sich diese Zahl fast verdoppeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)