9. Oktober 2012
Es soll sein letzter Extremsprung werden - so oder so.
Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner will heute als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen - und sich danach zur Ruhe setzen. Der Start musste allerdings ein weiteres Mal verschoben werden, weil das Wetter zu schlecht ist.
Ein Helium-Ballon soll den 43-Jährigen auf rund 37 Kilometer Höhe bringenm. Von dort will Baumgartner zurück zur Erde stürzen, geschützt nur durch einen luftdichten Spezialanzug. Wenn alles gut geht, erreicht er nach einer halben Minute Schallgeschwindigkeit. Den Fallschirm wird er aber erst nach fünf Minuten öffnen - wenn alles gut geht.
Die größte Gefahr ist ein Riss im Schutzanzug, etwa durch einen Stoß gegen die Kapsel beim Absprung. Dann könnten sich gefährliche Blasen in Baumgartners Körper bilden, so genanntes "kochendes Blut". Gerät er ins Trudeln, drohen schwere Blutungen in Augen und Gehirn. Ein Notfallschirm soll sich öffnen, wenn Baumgartner ohnmächtig wird und die Reißleine nicht selbst zieht.
Der Sprung wird live imInternet übertragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)