9. Oktober 2012

Sprechen lernen ist das beste Gehirntraining

Wer Sprachen lernt, vergrößert sein Gehirn.

Das haben schwedische Froscher herausgefunden, indem sie Studenten an der Übersetzer-Akademie der Armee mit Studenten der Medizin und der Kognitionswissenschaft verglichen. Nach drei Monaten waren die Gehirne der Sprachstudenten zum Teil deutlich größer, die anderen aber unverändert.

Verändert hatte sich der Hippocampus, das ist der Teil des Gehirns, der für Lernprozesse und räumliches Verständnis zuständig ist. Er wurde umso größer, je mehr sich der Student beim Lernen anstrengen musste.

Die Forscher räumen ein, dass ein Vergleichszeitraum von drei Monaten eigentlich nicht ausreiche. Sie schlussfolgern aber, dass das Erlernen von Sprachen ein guter Weg sei, das Gehirn fit zu halten. Frühere Studien hatten bereits belegt, dass Menschen, die mehrere Sprachen beherrschen, seltener und später an Alzheimer erkranken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)