10. Oktober 2012
Alles dreht sich um die angeblichen Luxusvorlieben eines chinesischen Beamten.
Die sollten eigentlich in einer Zeitung in der Provinz Fujian thematisiert werden. Wie "Radio Free Asia" berichtet, wurde die Ausgabe aber vor Auslieferung zerstört. Der Chefredaktuer der Zeitung habe sich beim Kurznachrichtendienst Weibo entsprechend geäußert. Er habe aber keine Angaben gemacht, wer für die Aktion verantwortlich sei. Der Artikel habe sich um einen Provinzangestellten gedreht, der seine 8.00 US-Dollar teure Uhr und seinen 2.000 Dollar teuren Gürtel zur Schau gestellt haben soll.
Ein Mitarbeiter der Provinzregierung verweigerte laut "Radio Free Asia" einen Kommentar zu der Geschichte, sagte aber die Angestellten würden gar nicht genug verdienen, um sich das leisten zu können.
In Chinas Mikroblogs gibt es seit längerem Diskussionen über Beamte, die mit Luxusgütern prahlen. Seit einer Woche gilt in China eine neue Anweisung. Angestellte des Staates sollen demnach einen sparsamen Lebenstil pflegen und weder teure Geschenke annehmen noch öffentliches Geld in extravagante Autos oder großzügige Festessen stecken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)