10. Oktober 2012
Neukaledonische Krähen sind dafür bekannt, dass sie besonders intelligent sind.
Die Vögel können Werkzeuge aus Ästen und Blättern benutzen, um Insekten aus kleinen Löchern in Baumstämmen herauszubekommen. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es nicht nur die Intelligenz der Vögel ist, die ihnen dieses Vorgehen ermöglicht. Zusätzlich hätten neukaledonische Krähen bestimmte physische Merkmale, die andere Krähen nicht besäßen. Durch den Stand ihrer Augen sei der Bereich, in dem sie räumlich sehen können, besonders weit. Außerdem sei ihr Schnabel ganz gerade. Damit könnten sie die Äste so hoch halten, dass sie genau in den Bereich des räumlichen Sehens kämen. Erst dadurch sei es den Krähen möglich, die Werkzeuge so genau zu positionieren.
Die Studie ist im Fachmagazin "Nature Communications" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)