10. Oktober 2012

NGOs stellen Jahresbericht zum Recht auf Nahrung vor

Die großen Konzerne und Finanzinvestoren nehmen immer mehr Einfluss auf die Ernährungssituation weltweit.

15 NGOs haben gemeinsam den Jahresbericht zum Recht auf Nahrung veröffentlicht und sie stellen fest: Eigentlich haben wir im Vergleich zu den 60er Jahren 30 Prozent mehr Nahrung zur Verfügung. Die Verteilungsgerechtigkeit sei aber schlecht und das Recht auf Nahrung werde fortlaufend von internationalen Konzernen unterlaufen. Deswegen komme das Essen nicht dort an, wo es gebraucht werde. Die Autoren kritisieren auch die G-8-Initiative zur Ernährungssicherheit in Afrika. Hier hätten die reichsten Staaten zusammen mit den größten Konzernen Strategien erarbeitet, die einzig den Interessen der Konzerne dienten. Dabei gehe es um die Öffnung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern für die internationale Agrarindustrie. Dem Landraub werde so der Boden bereitet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)