10. Oktober 2012

BUND fordert auch für Deutschland generelles Verbot von Bisphenol A

Es beeinflusst Fortpflanzung und Gehirnentwicklung und kann das Wachstum des Gehirns von kleinen Kindern irreversibel schädigen.

Die Rede ist von der Chemikalie Bisphenol A, die vor allem für Plastikbehälter verwendet wird, zum Beispiel für die Innenbeschichtung von Konserven- und Getränkedosen. Nachdem der französische Senat die Chemikalie nun komplett verboten hat, fordert der BUND auch für Deutschland ein generelles Verbot. Bislang verweise Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner immer auf Brüssel und ein EU-weites Verbot. Wie eine Sprecherin des BUND sagte, beweist Frankreich, dass es möglich ist mit einem Verbot auf nationaler Ebene voranzugehen.

Die Chemikalie Bisphenol A verhält sich ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Sie steht seit Jahren unter Kritik. Laut Studien können bereits kleine Mengen über Hautkontakt oder die Lebensmittel in den Organismus gelangen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)