11. Oktober 2012

Arktische Winde wärmen norwegische See auf

Es klingt erstmal paradox:

Kalte Winde aus der Arktis machen das Meer vor Norwegen wärmer. Das berichten Klimaforscher der Universität Bergen auf der Webseite des norwegischen Forschungsrates. Dort liefern sie auch eine Erklärung, warum das so ist: Der Wind drückt demnach große Mengen Wasser Richtung Süden. Dadurch fällt der Meeresspiegel in der norwegischen See. Das Wasser muss ersetzt werden - und zwar wiederum durch wärmeres aus dem Süden, das nach Norden strömt.

Die Wissenschaftler schreiben, diese Klimazusammenhänge seien bisher noch nicht bekannt gewesen. Klar war nur, dass der Golfstrom das Meer vor der norwegischen Küste warm hält.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)