11. Oktober 2012
"Mal ehrlich: Es ging doch gar nicht um die Anhörung im Ausschuss."
So kommentiert der Blogger André Meister das Scheitern der Online-Petition zum Leistungsschutzrecht. Sie hatte bis gestern abend nur gut 20.000 Unterschriften bekommen. 50.000 wären für eine Anhörung im Petitionsausschuss der Bundestags nötig gewesen. Meisters räumt auf netzpolitik.org ein: Mehr Unterschriften für das Anliegen wären besser gewesen, eigentliches Ziel der Petition sei aber das "Sichtbarmachen" des Vorschlags.
Der Urheberrechts-Sprecher der Verlegerverbände, Christoph Keese, führt das Scheitern auf die umständliche Formulierung des Peitionsantrags zurück. In seinem Blog schreibt er, unpräzise Kritik schwäche deren Schlagkraft.
Laut dem Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht sollen Suchmaschinen Verlage beteiligen, wenn sie deren Inhalte wie Zeitungsartikel anzeigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)