11. Oktober 2012
Mit der Technik werden Festplatten ausgespäht, Passwörter geknackt und E-Mails überwacht.
Und zwar mit Hilfe deutscher Firmen, sagt die Organisation "Reporter ohne Grenzen". Ihr Vorwurf: Die Firmen liefern Überwachungssoftware in totalitäre Staaten und tragen so dazu bei, die Meinungsfreiheit im Netz zu unterdrücken.
Die Vereinigung fordert die Bundesregierung zu Gegenmaßnahmen auf. Der Export von Überwachungssoftware müsse genauso kontrolliert werden wie der von Waffen und Rüstungsgütern. Man könne nicht auf der einen Seite totalitäre Regime kritisieren und auf der anderen die Software liefern, ohne den Handel effektiv zu regulieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)