12. Oktober 2012
Der Wahlkampf in den USA wird auch im Internet geführt.
Und das strapaziert Freundschaften - jedenfalls die in sozialen Netzwerken. Mit dem Thema beschäftigt sich der Fernsehsender "CNN". Er zitiert eine im Frühjahr erschienende Studie des PEW-Forschungsinstituts. Demnach reagiert ein Fünftel der Amerikaner auf politische Statusmeldungen mit Freundschaftsentzug: Nämlich, indem sie den Urheber blockieren oder ihn von ihrer Kontaktliste streichen.
Das gilt laut "CNN" natürlich vor allem für solche Freunde, die gegenteilige politische Meinungen vertreten. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des PEW-Instituts meint dazu, im echten Leben versuche schließlich auch kaum jemand, seine Freunde aggressiv von seiner politischen Meinung zu überzeugen. Deshalb sei es nur logisch, das auch auch in der virtuellen Welt nicht über sich ergehen zu lassen.
Hier geht´s zur PEW-Studie
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)