12. Oktober 2012

Wählengehen sorgt für erhöhte Ausschüttung von Stresshormon

Wählengehen bedeutet Stress.

Das haben israelische Mediziner herausgefunden.

Sogar das Hormonlevel ändert sich beim Gang in die Wahlkabine. Für ihre Studie haben sie bei der letzten Parlamentswahl in Israel im Jahr 2009 Wähler begleitet. Die Probanden mussten unmittelbar vor der Stimmabgabe eine Speichelprobe abgeben und einen Fragebogen zu ihrem Stresslevel beantworten. Eine nichtwählende Kontrollgruppe aus derselben Gegend durchlief die gleiche Prozedur. Dabei zeigte sich: Bei den Wählern war die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol deutlich erhöht. Die Wissenschafler wollen jetzt weiter erforschen, ob der Stress das Verhalten der Wähler beeinflusst.

Link zur Studie:

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)