12. Oktober 2012

Nepal: Exiltibeter fühlen sich durch Kameras überwacht

Die Exiltibeter in Nepal fühlen sich überwacht.

Sie protestieren gegen Kameras, die rund um die berühmte Stupa in der Stadt Bodnath aufgestellt wurden. Exiltibetische Aktivisten äußerten gegenüber dem Sender "Radio Free Asia" die Überzeugung, dass die Kameras mit finanzieller Unterstützung aus Peking montiert wurden, um antichinesische Aktivitäten zu verhindern. Das tibetische Entwicklungsministerium weist dies zurück: Es gehe lediglich um die Sicherheit des buddhistischen Denkmals und der ausländischen Touristen. Die in Washington ansässige Menschenrechtsorganisation "International Campaign for Tibet" hält die Befürchtungen der Exiltibeter indes für berechtigt: Sie verweist darauf, dass die nepalesische Regierung die Tibeter in ihrem Land auf Druck des mächtigen Nachbarn China hin schon seit längerem überwache und drangsaliere.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)