12. Oktober 2012
Da soll mal noch einer sagen, Elternzeit für Väter würde sich nicht lohnen.
Zumindest die brasilianische Spinnenart "Iporangaia pustulosa" beweist jetzt, dass die väterliche Fürsorge für eine längere Lebensdauer sorgt. Bei den Weberknechten kümmern sich ausschließlich die Männer um die Aufzucht des Nachwuchses. Ursprünglich hatte man vermutet, dass die Männchen wegen der erhöhten Energie, die sie dafür aufwenden müssen, eher sterben. Wissenschaftler beschreiben im Magazin PLOS One die Ergebnisse ihrer Freilanduntersuchungen. Die Spinnenväter sind demnach zwar weniger fit als Single-Spinnen. Da sie aber bei den Eiern bleiben und weniger auf Streifzüge gehen, ist ihre Lebenserwartung ähnlich hoch wie die der Weibchen.
Der Spinnenbericht bei Plos One
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)