12. Oktober 2012

Drittmittel für Hochschulen wieder gestiegen

Die deutschen Hochschulen haben 2010 rund 10,5 Prozent mehr Drittmittel für die Forschung erhalten als im Jahr zuvor.

Insgesamt 5,9 Milliarden Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Drittmittel sind Geldbeträge für Forschung, die nicht vom zuständigen Ministerium für die Hochschulen kommen. Das können Finanzspritzen von Unternehmen sein, aber auch öffentliche Forschungsförderungen unterstützen die Wissenschaft. Zum Beispiel die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Der Anteil von Drittmitteln am Gesamtetat der Hochschulen beträgt in Deutschland mittlerweile knapp 20 Prozent.

Problematisch an diesem System kann eine mögliche Einflussnahme der Geldgeber auf die Forschungsfreiheit sein.

Nach Fächergruppen betrachtet bezogen die Professoren der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften im Jahr 2010 die höchsten Beträge. Sie erzielten jeweils durchschnittlich 536.500 Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)