12. Oktober 2012
Sie sind nicht mehr die verlängerte Werkbank der Industriestaaten.
Das sagt der Roland-Berger-Partner Bernd Brunke über Unternehmen in Schwellenländern. Die Beratungsfirma hat eine Studie dazu vorgelegt, wieviel Firmen in Staaten wie China und Indien in Forschung und Entwicklung investieren. Ergebnis: Doppelt soviel wie noch vor fünf Jahren. In China sind es insgesamt 200 Milliarden US-Dollar, in Indien 40. Brunke meint dazu, die Unternehmen in Schwellenländern entwickelten inzwischen oft eigene, wettbewerbsfähige Produkte. Westliche Firmen müssten sich deswegen auf einen zunehmend härteren Wettbewerb einstellen.
Übrigens wird 2012 wohl weltweit mehr Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt: Insgesamt werden es laut der Studie 1,4 Billionen Dollar. Das sind gut fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)