15. Oktober 2012
Strich-Codes haben schon harte Konkurrenz durch QR-Codes bekommen - jetzt kommt auch noch ein hörbarer Code dazu.
Ein US-Wissenschaftler hat den akustischen Barcode entwickelt. Und der funktioniert so: Eine Oberfläche wird mit einem bestimmten Muster überzogen. Streicht man zum Beispiel mit einer Münze oder einem Fingernagel über diese Gravur, entstehen Töne. Über sein Mikrofon entschlüsselt dann ein Smartphone das akustische Signal - so wie eine Scannerkasse im Supermarkt einen Strichcode erkennt.
Alltagsgegenstände könnten über die klingende Gravur Hinweise zu ihrer Benutzung verraten. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zum gedruckten Code kann die geriffelte Oberfläche ertastet werden, so dass Menschen mit Sehschwierigkeiten sie besser finden. Allerdings könnte eine laute Umgebung das Auslesen per Mikrofon schwerer machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)