15. Oktober 2012

Forscher untersucht "fliegende Flüsse" als Wasser-Reservoir Brasiliens

Mit "fliegenden Flüssen" kennt sich Gérard Moss sich aus.

Der Forscher untersucht seit Jahren das Phänomen Südamerikas. Seinen Namen verdanken die "fliegenden Flüsse" den feuchten Luftströmen des Regenwaldes im Amazonasgebiet. Sie treiben zunächst Richtung Anden. Das Gebirge wirkt als natürliche Barriere und leitet den Wasserdampf Richtung Mittlerer Westen, Südosten und Süden um. Moss hat ein Jahr lang Wasserproben von Flüssen und Seen Brasiliens gesammelt und deren Qualität bestimmt. Sein Ergebnis: 85 Prozent des Wassers ist sauber. Damit, so sagt der Forscher, verfüge Brasilien über einen großen Reichtum, betont allerdings: Es werde zu wenig dafür getan, um diesen zu erhalten. Die Wasserqualität in bewohnten Gebieten Brasiliens sei jedenfalls scheußlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)