15. Oktober 2012
Gute Qualität kostet Geld. Das ist auch im Journalismus so.
Wenn der private Markt im Medienbereich versage, könne das öffentlich-rechtliche System Pate stehen. Das schreibt die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes DJV Ulrike Kaiser in einem Beitrag für die Nachrichtenagentur dapd. Dieses Modell habe sich trotz des Drucks von Politik und Privatwirtschaft im Rundfunk bewährt. Trotz aller Schwierigkeiten ist nach Ansicht von Ulrike Kaiser auf lange Sicht die privatwirtschaftliche Organisationsform führend.
Die Nachrichtenagentur dapd hat eine Serie mit Gastbeiträgen über den Qualitätsjournalismus und die schwierigen Marktverhältnisse gestartet. Anlass ist der Antrag der dapd auf Insolvenz in Eigenverantwortung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)