15. Oktober 2012

TU Berlin erforscht Nanosatelliten

Sie wiegen weniger als ein Koffer für die Ferien und sollen die Kommunikation im Weltall verbessern.

Nur 15 Kilogramm bringen Kleinsatelliten, so genannte Nanosatelliten auf die Waage. Dafür erhalten Forscher der TU Berlin nun 3,3 Millionen Euro vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt. Die Nanosatelliten sollen im Weltraum ein Kommunikationsnetzwerk aufspannen, das schneller und präziser Informationen zur Erde senden kann, weil die Satelliten miteinander in Funkkontakt stehen. Das könne zum Beispiel beim Katastrophenmonitoring hilfreich sein.

Bei der bisher üblichen Satellitenkommunikation können Rohdaten oft erst mit einer Verzögerung von mehrern Stunden an die Bodenstationen gesendet werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)