16. Oktober 2012

Islamische Akteure in Nordafrika: KAS legt Studie vor

Seit dem "arabischen Frühling" haben in Nordafrika islamistische Parteien an Einfluss gewonnen.

Doch viele der Akteure sind laut der Konrad-Adenauer-Stiftung hierzulande unbekannt. Deshalb hat die Stiftung eine Studie vorgelegt, die das ändern soll. In dem Buch, das am Abend in Berlin vorgestellt wurde und komplett online verfügbar ist, finden sich unter anderem Kurzprofile islamistischer Akteure aus Ägypten, Tunesien, Libyen, Marokko und Algerien. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, schreibt im Vorwort: Die EU und Deutschland hätten Gesprächsbereitschaft signalisiert und müssten den demokratischen und rechtsstaatlichen Übergang in den Ländern nun auch ernst nehmen. Eine Voraussetzung dafür sei, die Vergangenheit und die Ziele der neuen Partner zu kennen.

Hier geht's zur Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)