16. Oktober 2012

Hantavirus im Yosemite-Park: Mitarbeiter werden befragt und untersucht

Es war der größte Hantavirus-Ausbruch in den USA seit 20 Jahren.

Neun Menschen wurden im Sommer im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien infiziert, drei von ihnen starben. Doch bis heute ist nicht klar, warum sich ausschließlich Besucher ansteckten, nicht aber die Angestellten.

Aufschluss geben soll eine großangelegte Untersuchung der Park-Mitarbeiter, die heute beginnt. 300 von ihnen haben sich bereit erklärt, ihr Blut untersuchen zu lassen und Fragen zu beantworten - unter anderem zu ihrem Lebensumfeld, ob sie Kontakt zu Nagetieren hatten und wie sie sich vor einer Ansteckung mit dem Hantavirus schützen. Denn das Virus wird unter anderem durch Mäusekot übertragen.

Eine Hantavirus-Infektion zeigt sich meist durch grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Außerdem kann es zu Atemnot und Nierenversagen kommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)