16. Oktober 2012
Selbstlos zu sein, macht nicht glücklich.
Im Gegenteil, haben Psychologen der Universität von Pennsylvania herausgefunden. Sie gaben 200 Probanden jeweils drei Dollar. Dann teilten sie sie in drei Gruppen. Die Mitglieder der ersten sollten das Geld an UNICEF spenden, die Mitglieder der zweiten durften frei entscheiden, was sie damit tun. Und die dritte Gruppe wurde angewiesen, das Geld zu behalten.
Das Ergebnis: Am glücklichsten waren anschließend die Probanden, denen befohlen worden war, das Geld zu behalten. Diejenigen, die sich aus freien Stücken dazu entschlossen hatten, kämpften mit einem schlechten Gewissen.
Die Psychologen kommen deshalb zu dem Schluss, dass uns Egoismus am glücklichsten macht - vorausgesetzt, wir glauben, keine andere Wahl zu haben, als egoistisch zu sein.
Der Link zur Studie
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)